Monatsarchiv: August 2013

Wanderung im Lenninger Tal,

Von Schlattstall nach Unterlenningen, 8 km, und Besuch im Sulzburghof am 17. August 2013

P1180797

Am Startpunkt auf dem Parkplatz in Schlattstall treffen wir bei bestem Wetter der Reihe nach ein. Detlef, Orthopädietechniker bei Fa. Glotz, samt Frau und beiden Kindern, Elisabeth und Karl-Heinz sowie Susan und Dieter, sie haben mich am Bahnhof Nürtingen aufgelesen.

Unter 10 und über 80

Für jeden ist Wandern gut, wie unsere heutige Skala an Jahrzehnten beweist. Unsere Route zwischen Schlattstall und dem Sulzburghof stellt einige Anforderungen an uns. Auf der rechten Talseite haben wir zuerst P1180835einen Schotterweg, manchmal Gras und kurze Anstiege am Hang, doch danach wieder die einfachen Teerwege. Alle Achtung an Karl-Heinz, wie er das alles unbekümmert mitgeht! Eine schattige Bank nehmen wir gleich in Beschlag. So können wir das super Wetter mit ruhiger Atmung genießen. Beine ausstrecken! Die beiden Kinder tragen stark zur guten Laune bei. Doch schon hier abschlaffen und die Bank zu stark abnutzen, das geht zu weit! Also gelangen wir mit aufgewärmtem Elan durch Ober- und Unterlenningen zum kurzen Zielanstieg.

P1180859Sulzburghof-Nachmittag

Auch die anderen Freunde unserer Gruppe treffen in diesem freundlichen Familienbetrieb ein. Karl-Heinz war so clever und hat sich zum Hof fahren lassen, ohne dass wir das alle gleich gemerkt haben. In einer offenen Scheune sind Biertische aufgestellt. Hier sind wir unter uns. Im Hofladen gibt es sehr guten Kuchen, Eigenbau! Alle Getränke stiftet die Gruppenkasse. Der Landwirt macht für uns eine Führung zu den P1180897Milchkühen, Kälbern und Jungbullen. Es ist sehr interessant etwas über die Abläufe im Stall und zur Milchwirtschaft aus erster Hand zu erfahren. Diverse Unterhaltungen. Zum Schluss gibt es ein Käse- und Wurstbuffet. Konzentriert werden die Gabeln eingesetzt, um sich die besten Stücke zu sichern. Bemerkenswert der Eigenbaukäse, aus selbstgezapfter Milch! Man schmeckt es, wenn es sich um eigene Herstellung handelt. Manch einer trägt deshalb eine gefüllte Tüte nach Hause. Genau das führt dazu, dass „Familie Detlef“ und ich nicht wie geplant die acht km zum Auto zurück wandern, um den Inhalt der Tüten nicht gleich wieder an uns selbst zu verfüttern.

Ein gelungener Tag, aufgrund der hochgradigen Wärme, der bewältigten Anstrengung, der aufmerksamen Bewirtung, der herrlichen Gegend und der anhaltend guten Stimmung.

Werbeanzeigen

In den Remstal-Weinbergen

Geradstetten bis Schwaikheim am 11.8.13 über 10,5 km

P1180687

P1180679Mitten im Ortskern von Geradstetten beginnt der Berghang. Die Südhänge des Remstales haben nicht nur ca. 4000 Rebstöcke pro Hektar, sondern „es auch in sich“, was die Kletterei betrifft. Bestimmt mehr Prozent Steigung als Alkohol in den Weinen. Doch die Rieslingtrauben brauchen derzeit einfach noch einige Wochen zum Öxlesammeln.

Stammsitz mit Lehne

Im Schatten der obersten Rebstöcke ist die Wiese etwas schräg zum Weg hin. Sehr einladend zum Sitzen. Doch als ich meine Sitzunterlage ausrollen will, steigt mir aus dem Gras ein Geruch in die Nase. Nein, das mache ich P1180733nicht mit. Etwas weiter oben, bereits im Wald, finde ich am Weghang einen hingelagerten Baumstamm. Ein verbliebener Seitenast stellt sich als bequeme Rückenstütze heraus. Ein Ehepaar kommt den Weg herunter. „Da unte send aber Bänkle!“ Ich geb‘ jedoch nicht meinen bequemen Romantiksitz auf! „Machen Sie ein Bild von meinem Rastplatz?“ Die Frau macht ein Quer- und ein Hochformat-Bild statt dessen P1180706von mir, ich aber bleibe noch einige Minuten kauend auf meinem Querformat-Sitz.

Die Hohe Straße
Sie verläuft sinnigerweise ganz oben und führt westlich nach Buoch. Am Waldrand komme ich am Ort vorbei, zu einer langen Wiese. Grillstellen, Tische, sehr geeignet für eine vorzeitige Mittagsrast. Aber nur kurz, um den Zeitverlust P1180693des Anstieges von vorhin auszugleichen.

Mein Schaft
Ich werde ihn nicht mehr lange zum Wandern mitnehmen. Es liegt nicht an ihm. Ich selbst habe entweder zu unkontrolliert gegessen oder Muskeln aufgebaut durch das viele Kilometerfressen. Dann aber wäre er doch mit schuld, weil es mit ihm so gut ging? Wie dem auch sei, der Nachfolger liegt schon in der Werkstatt und wird gelegentlich strapaziert. Nun brauche ich noch paar Bilder vom Alten. In einer Blümchenwiese der erste Versuch. Taugt das? Lieber nachher nochmal.

P1180782Das Wiesental senkt sich tief hinab zum
Weinort Hanweiler. Dort hindurch mit Anstieg oben am Waldrand ebenso. Die Aussicht von hohen Rebstöcken zugewachsen. Dann hinunter zur B14 und zum Bahnhof Schwaikheim. Kurz vorher auf einer Wiese eine letzte Gelegenheit für ein Schaftportrait? Es könnte ja sein, dass der Neue mir schon am Dienstag passt? Aber dieses Bild zeigt, wie gut die Bewegung der Grashalme zum Schaft-Design passt.