Monatsarchiv: Oktober 2014

Wanderspirale W68, Oberberken bis Bünzwangen

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Wie wandert man am besten übern Berg? Hochfahren und runterlaufen. So mach ich’s heute. Der Zug ist sehr zügig in Schorndorf und der Busanschluß klappt bequem. Bereits ab der Haltestelle SOS-Kinderdorf beginnt es abwärts zu gehen. Von Westen her leuchtet es blau aus dem Hochnebel, und schnell sind mir die Jacken zu viel.

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In Unterberken erreiche ich meinen bisherigen östlichsten Punkt der Spirale an einem engen, malerischen Pfad, der zwischen zwei Hauswänden abbiegt. Am Waldrand entsteht beim Anblick einer Bank der erste stürmische Appetietsüberfall. Wieder ist es hier sehr „schattig“ und die Jacke ziehe ich beim Sitzen wieder an.

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4-P1040997Jetzt beginnt der waldige Teil der heutigen Route. Zuerst noch wellig, dann senkt es sich immer mehr. Die Sonne gewinnt jetzt. Strahlend leuchten mir die Blätter entgegen. Linkerhand lädt mich, etwas zurückgesetzt, eine Holzhütte zum Rasten ein. Was will man machen, das ist gerade erst erledigt worden. Das nächste Mal gerne. Der Weg krümmt sich zu einer S-Kurve. Der Pfad runter zum Nassachtal wächst zu. Der nächste Abzweig hat das schon hinter sich und den Zugang perfekt verwildert. Ich muss erst dran vorbeilaufen, bevor ich das bemerke.

5-P1050009Die Wiesen an der Nassach liegen auf meiner Talseite in der Sonne. An der Böschung genieße ich die Mittagsstunde mit Wärme und Müsli. Ein halbes nur, den Rest lasse ich bis nachher noch etwas durchziehen. Als ich den Apfel reinschneide, verliert das kleine Klappmesser, das mir Alfons vor einigen Runden vermachte, die Lust, den Schneid und inneren Halt. Die Klinge möchte sich nach hinten drehen. Die Minischere klappt ungefragt aus ihrem Spalt und versucht meine Fingernägel zu kürzen. Mühsam bekomme ich die Apfelschnitze fertig. Am Rande meines gelben Bechers sitzt ein prachtvoller Flugkörper und saugt sich mit dem Getränkerest voll.

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Schon viermal musste ich bisher die Prothese aus- und anziehen. Keine Ahnung, warum heute der Schaftdrehwurm dran dreht und so wenig Laufsicherheit entsteht. Das kostet Zeit. Immer wieder will die rechte Stiefelspitze sehen, was links los ist. Schnell versuche ich weiterzukommen.

7-P1050026Die Spirallinie ist heute wie eine Achterbahn, runter, rauf, runter. Sie führt mich zunächst hinauf nach Diegelsberg, nur um ab dort wieder hinunter zur Nassach zu sinken. Der Weg hinauf, naja, man sieht’s im Bild. 8-P1050028Aber oben nach dem Wald öffnet sich eine völlig andere Landschaft, die Alb und das Vorland.

 

Nochmal ziehe ich die Prothese neu an. Jetzt auf einmal sitzt sie etwas besser. Nun über die Brücken des Filstales. Ein Wiesenweg schräg ansteigend. Carola ruft an mit einer guten Nachricht: Pfannkuchen mit Apfelmus für mich zum Abholen! Oben in Bünzwangen die schlechte Nachricht: An Ferientagen fährt hier kaum ein Bus! Da dachte ich überhaupt nicht dran. Während ich überlege, in welcher Richtung Anhalter leichter mitgenommen werden, stürmt eine Frau aus dem Geschäft nebenan.

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Noch ’ne gute Nachricht,
sie nimmt mich mit nach Ebersbach! Ein unerwarteter Engel auf Rädern, herzlichen Dank! Und der Zug kommt auch gleich, heute mal nur mit zwei Minuten Verspätung, dafür aber im schönsten Abendrot.

Km heute: 13,3
Km gesamt: 871,5

 

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Abenteuerspirale W67, Michelau bis Oberberken

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02-P1040822Beim Wandern geht es nicht vorrangig um Kilometer, sondern um Fitness und Erlebnisse. Das Wissen über die eigene Leistung ist aber hilfreich und motivierend und deshalb trotzdem wichtig. Habe ich mich gesteigert? Kann ich Tempo halten über den Tag oder nicht? Wie sieht der Leistungsvergleich über sieben Jahre trotz 03-P1040841des Alterungs-prozesses aus? Muss ich bei meiner Ernährung oder Planung etwas ändern oder nicht?

Gestern traf ich im Rathaus Gundula, völlig zufällig. Ich war beim 25jährigen Jubiläum des Stuttgarter KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen), sie auf einer Parallelveranstaltung. „Willste nochmal mitkommen?“ – Heute früh gegen 5 Uhr klingelte sie an: „Bin dann, unten an der S-Bahn!“ Sowas mag ich. Kurz entschlossen!

Noch etwas dunkel ist es an unserem Start. Bald zeigen sich rosa Einfärbungen über den östlichen Hängen. Das Wieslauftal bietet uns glatten Asphalt. Fahrradwege. Mit Recht protestiert Gundula, aber da geht rechts schon was Natürlicheres ab, runter zum Bach. Das ist mehr nach unserem Geschmack.

Am Brunnen in Haubersbronn demonstriert Gundula, wie man richtig trinkt, so auf natürliche Art. Gefrühstückt hatten wir schon. An einem Spielplatz. Die 04-P1040852B29 und große Wiesenflächen zwingen uns zu einem großen Umweg, genau hinein in ein Abenteuer der besonderen Art.

 

Wunderschön, die bunt umwachsenen Hütten in der Remstal-Auenlandschaft. 05-P1040862Der Herbst steigert sich. Vor uns ein Baumbestand mit zwei versteckten Seen, sich weitgehend selbst überlassen. Doch wo zum Kuckuck ist unser Pfad verloren gegangen? Ein Stück müssen wie über die Wiesen zurück. „Kuckst du 06-P1040866mal da rüber zum See?“ Sie sucht und winkt. Ja, da geht was, ein schöner Uferpfad. Bissle eine Aufgabe wird er, weil er so schief hängt. Also stelze ich ein Stück krebsartig. „Krebs mit Stelzen!“ Wir münden in einen breiteren 07-P1040870Waldweg, verwildert, verwachsen, bereits halb verwunschen. Wie kurz vor dem Hexenhaus. Verwehtes Gewächs. Hohe Erlen neigen sich, eine zeigt bereits tief niedergeschlagen ihre Wurzeln.

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09-P1040874Jetzt sieht es erstmal aus wie undurchdringlich. Auch hier hat der Sturm brutal dreingeschlagen. Zwischen der Rems und einer Fabrik stecken wir fest. Da schimmert die Rückseite eines Verkehrsschildes durch wilde Verwirrung gestürzter Stämmchen und Zweige. Aha, unser Weg stimmt! Werde ich wieder zum Kriechtier unter den Stämmen dort? Gundula erkundet bereits weiter rechts den Kampfplatz. Ich stockele mich hinterher, an liegenden Bäumchen entlang, schiebe mich durch Gezweig und Geblätter und sehe dann ein wildes Urwaldscenario. Komme mir vor wie zwischen riesigen Mikadostäbchen eingezwängt. Wie dieses Spiel so weitergeht, zeigt besser diese zusätzliche Bildfolge (links, rechts, links, rechts usw.).

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Nach der Bahnlinie Schorndorf Schwäbisch Gmünd finden wir unsere „Wege“ quer durch die Wiesen, bereits ansteigend. Denn hier beginnt der Schurwald sich zu erheben. Noch vor dem Waldrand und der Oberberkener Straße veschpern wir auf einem Mäuerle eines Hofes.

„Kuck, da zwischen den beiden Zäunen, da kommen wir durch, ich erkunde mal oben,“ meint Gundula. Sie braucht also noch mehr Abenteuer! Gleich probiere ich trotzdem hinterherzukommen. Die Auffahrt zu einem Tor ist aber so steil und durch Algen, Moose und Feuchtigkeit so rutschig, dass bereits hier unten die Langeweile aufhört. Als Gundula anruft, muss ich mich erst völlig zurück hinab tasten, um wieder ebenen Boden zu erreichen. Auch oben wäre es zu steil gewesen, meint sie, wieder unten. Ein Stück nutzen wir also den Fußweg, entlang der Straße.

22-P1040910Da also ist die berühmte Rosinenburg, ein Hinweis am Gartenzaun erinnert uns daran. Kennt ihr die nicht auch? Sehr schön ist der Waldweg des weiteren Anstieges. Noch eine Bank hilft, besonders Gundula, die 24-P1040926zu wenig Schlaf hatte. „Krieg ich noch ein >Hallowachgetränk<?“ Das hilft zwar nicht, weniger Schlaf zu brauchen. Aber Aufmuntern allemal auch. Dann steigt Gundula rückwärts weiter, „wegen der Wirbelsäule“, meint sie. So entdeckt sie einen großen Pilz, den ich übersah und nun vom Weggraben aus festhalte.

26-P1040943Die Wiesenfläche neben dem Oberberkener Wasserturm. Kurz vor dem Tagesziel, nach fast 15 km Strecke. Oben im Text habe ich das Thema „Kilometer“ erwähnt. Kilometerzahlen motivieren und bauen neue Ziele auf. Wenn ich

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heute, seit dem 3. Oktober 2007, den 6.667ten Kilometer erreicht habe (kurz vor dem Windbruch), befinde ich mich bereits im dritten Drittel zu einer weiteren utopischen Zahl.

Ungeahnt waren damals die im Mai 2008 erreichten zehn Kilometer oder die Überschreitung der zwanzig am Sylvester 2009. Unvorstellbar erschienen die 2011 geplanten 1000 km von Leipzig nach Tübingen. Ich meine, gleichgültig, ob ich etwas erreiche oder nicht, wichtig ist zu wissen, wie wertvoll dieses Unterwegssein ist.

28-P1050414Ein kurzer Rückblick in Bildern auf drei Stationen meiner Wanderrouten:

1000 km neben der Limpurg bei Weilheim/Teck am 18. Dezember 2009.

29-P11302723334 km am 3. März 2012 beim Stechliner See in Brandenburg.

5000 km vor Apfeldorf am Lech am 2. Oktober 2012

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Jetzt am Wiesenrand die Bushaltestelle. Wir haben die Auswahl: Über zwei Stunden auf den Schorndorfer Bus zu warten oder in fünf Minuten über Göppingen mitzufahren? Da kommt der Bus auch schon und Gundula steigt bereits ein.

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Auch auf diesem Heim(um)weg kommen wir weiter, so wie auch vorhin im Windbruch. Der Weg ist das Ziel, der Gewinn von Erlebnissen, Fitness und Bildern, immer haargenau zwischen A und B!

Km heute: 14,9
Km gesamt: 858,2
Km seit 3. Oktober 2007: 6672,3

 

Wanderspirale W66, Unterweissach bis

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02-P1040770Der Sturm gestern abend setzte bei uns plötzlich ein; die Bö fegte mit geballter Kraft über die Dächer hinein in den großen Hof. Nur etwa zwei Minuten. Ein Geräusch holte mich ans Fenster. Gegenüber stehen 8stöckige Wohnhäuser, die Dachhöhe mit eingerechnet. Trotz der Dunkelheit erkannte ich, die riesige Fichte im Hof, die dieses Dach noch um einige Meter überragte, wurde gekappt. In Höhe der Dachrinne.

Das wird ja unterhaltsam heute! Bestimmt war das einer der höchsten und prächtigsten Bäume der Umgebung, wenn auch kaum bekannt, so versteckt wie er hier wächst.

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Die S-Bahn nach Backnang kommt und kommt nicht. Und nur fünf Minuten Umsteigezeit für einen langen Weg. Die Bemühungen, im Internet Fahrtverbindungen zu finden, sind längst nur noch ein hoffnungsvolles Spielchen. Was bringt mir das, wenn die Bahn einerseits nur zuverlässig unpünktlich ist und die Busanschlüsse nur für pünktliche Sprinter ohne Rollstuhl verlässlich sind.

03-P1040755Gleich nach dem Ort beginnt das „Unterhaltungsprogramm“. Ein Bäumchen hat beim Sturz den Weg etwas verfehlt. Den zweiten liegenden Wipfel kann ich nicht umgehen. Ein Gewusel von Zweigen! Er schickt mich das kurze Waldwegstück zurück. Meine erste Umleitung ist die Folge. 04-P1040761Kurz darauf steht rechts eine Bank in der Wiese. Meine Startdrinks sind noch fällig und die Prothese sitzt schlecht.

Etwas langsam, diese Richtung nach Westen. Wenn die Schnecken hier keinen Gegenwind hätten, würden sie mich laut hupend überholen. Kalter Herbststurm fegt mir kräftig entgegen; klamm wird es um die Finger herum. Vor drei Tagen noch im T-Shirt geschwitzt! Gefühlt wie im August. Über Nacht weht uns der gefühlte November um die Ohren.

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05-P1040764Auf der Zwischenhöhe sehe ich die Mauer des Bergkranzes um die Senke von Backnang jetzt deutlich vor mir. Komme ich diesmal besser hoch? Ein Jogger kommt mir und seinem Gegenwind entgegen. Man sieht deutlich, es war ihm schon mal wärmer. Kurz vor Cottenweiler hat es einen Apfelbaum hingelegt, dem ganz geknickt zumute ist. Im Windschatten einer Parkplatzbank ergreife ich die Gelegenheit zum Brot essen sowie auch selbiges. Ich brauche Reserve für den Berg. Doch vorher durchsteige ich noch Heutensbach und ein vorsorglicher Energiedrink ist auch noch fällig. Eine Frau mit Hund bestätigt mir die gute Qualität des Anstieges, wobei aber der Hund sich diskret heraushält.

06-P1040780Diesmal ist der Anstieg auf den nächsten Ausläufer der Berge des Schwäbischen Waldes nicht ganz so gemein. Ein kurzes Stück nur ist er mit Zuwachsen beschäftigt, wie das so üblich ist bei zuwenig Wanderern. Dann wähle ich lieber einen festen Umweg, der zur zweiten Hälfte aus Straßenrand besteht und viel Verkehr. Kein Fußweg. Die Höhe am Königsbronnhof bietet mir eine Hütte der Bushaltestelle.

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08-P1040803Der Regen ist zwar tätig, doch zum Naßwerden taugt er nichts. Der Wind scheint ihn wohl schon während des Fallens zu trocknen. Die Waldwege zum Wieslauftal und Rudersberg sind überall voller herabgewehter Äste, Zweige, Bucheckern, Fichtenzapfen und Kienäppeln. Ein Fußangelweg! Aufpassen, pausenlos! Der dickste Ast liegt quer über die gesamte Wegbreite, ist eine Kiefer und nicht zu übersehen.

 

09-P1040807Noch ein Baum liegt, später. Ganz am rechten Rand finde ich den Überstieg. Aber malerisch liegt er da, wenn ich so zurückschaue. Dann wird mein Weg zu einem Grat, und weiter vorn gelange ich durch die Wiesen steil hinunter an 10-P1040812den Rand von Schlechtbach. Mir reicht’s noch nicht. Entlang des Baches komme ich nach Michelau. Die Wieslaufbahn bringt mich nach Schorndorf.

Der ganze Tag verging im Zeichen des Herbststurmes. Zu Hause gelingt mir mit dem letzten Tageslicht noch ein Abendbild der geköpften Fichte. Wird sie wieder treiben?

Km heute: 14,1      Km gesamt: 843,3
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Wanderung 19.10.14 Wangener Höhe, Hedelfingen

Wanderung 19.10.14 Wangener Höhe, Hedelfingen

1-P1040697Wann beginnt körperlicher Abbau? Wenn man nicht mehr das Richtige, ausgewogen und in der rechten Menge zu sich nimmt, um die Kräfte für Bewegung einsetzen zu können. Wenn man zu oft zu viel Schritte einspart und Bequemlichkeit zur Angewohnheit wird. Wenn die schädlichen Einflüsse nicht mehr ausgeglichen werden können und in der Folge die eingeschlichenen Wehwehchen oder die Unpässlichkeiten als normal 2-P1040701hingenommen werden. Weil man die tägliche Veränderung im Körper eben nicht spürt! Dann steckt man schon mitten drin im Problem.

Der Streik über dieses Wochenende verhindert mir die gestern vorgesehene Spiralwanderung W66. Die Rückfahrt war jeweils nicht gesichert. Das Wetter aber könnte nicht besser sein. Also, was hält mich im Haus? Doch nicht ein Streik! Diese zusätzliche Gelegenheit für Vergnügen und Gesundheit lasse ich nicht aus. Ich starte 5-P1040721gleich ab der Haustüre auf die östlichen Hänge zu. Ich bin froh, dass mir der Körper diese Ungeduldssignale gibt, dass es jetzt trotzdem sein muss. Er meint, lieber baust du auf statt ab!

Weniger als ein Kilometer, und schon steigt der Berg steil an. Da hinten am Wangener Neckarhang gibt es Wege, die ich noch nicht mal kenne, obwohl ich bereits Ende der Fünfziger Jahre in Gablenberg wohnte und nun wieder seit 1997 im Stuttgarter Osten umgehe.

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Und was für Wege! Schwierigkeitsgrad 11 von 10! Mit kleinen Schrittchen taste ich mich einen abschüssigen feuchten Pfad hinunter, der neben einer dicken Stützmauer auf den Teerweg mündet. Tatsächlich legt es mich auf den letzten zwei Metern auf die linke Seite. Bodenkontakt Schulter, Hüfte und Knie, ganz sanft, denn der Hang ist sehr schräg und weich. Weich wie der Weggrund, der plötzlich dem rechten Stock den Widerstand verweigert. Freundlicher kann dir der Boden aber kaum entgegenkommen! Mit Tee habe ich das Knie und die 3-P1040714Finger gewaschen (habe ja genug!), das gebräunte Poloshirt bald ausgezogen. Das T-Shirt darunter ist heute schon fast zu viel.

 

6-P1040732Die Wangener Höhe: Gartenwege, Steinsteigen, Staffeln, ein steiler Karrenweg, ein Höhenweg zwischen Rohrbach und Neckar, Sicht zum 6-P1040732Fernsehturm, 7-P1040735zum Schurwald von der Staibhöhe aus und bisweilen der Blick zur Mittleren Alb.

 

Alle Wiesen sind noch saftig grün, Büsche und Bäume beginnen sich bunt einzutupfen, gelb-grün-braune Kastanienblätter und das reinste Himmelblau darüber gespannt. Eine etwas versteckte Gartenlaube soll mich anlehnen 8-P1040742lassen, um den Schaft neu anzuziehen. Als ich durch das Gras näher komme erkenne ich davor eine schmale braune Holzbank. Sofort buche ich sie für das Mittagsmüsli.

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Das Tal und die Umgebung von Rohracker rechter Hand sind eine perfekte Ferienlandschaft. Mit vielen anderen bekannten Erholungsgebieten könnte dies mithalten. Zwischen Fernsehturm und Rotenberg, der Esslinger historischen Altstadt und dem Daimlermuseum, mit Besenwirtschaften und den Stuttgarter Angeboten, zwischen Wald und Reben, in ruhigster Lage. Ich gehe aber mehr Richtung Hedelfingen. Einen großzügigen Umweg der Weinbergstraße schneide ich sehr steil zwischen den Rebstöcken ab. Noch eine schöne Unterhaltung mit einem Ehepaar über die Möglichkeiten mit der Prothese. Unten im Ort ist die U9 abfahrbereit. Kein Streik der „Lokführer“ der Stadtbahnen!

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7,0 km, 206 Wanderminuten, 2,04 km/h, 194 Höhenmeter Anstieg; 250 m Abstieg

 

Wanderspirale W65, Kleinaspach bis Unterweissach Täferhalde

 

02-P1040620Kleinaspach ist schnell verlassen. Hinter den östlichen Wolkenbänken glüht es. Die ersten Strahlen durchleuchten die Reste des Nebelstreifens. Dunkel steht im Hintergrund ein bewaldeter Bergausläufer, davor einige Giebel des Weilers Röhrach. Was für Wege bietet mir der Wald?03-P1040627

04-P1040633Am Anstieg finde ich zuerst einen Wiesenweg, sauber gemäht. Aber nur die Abzweigung oben geht derart gepflegt weiter. Mein Weg ist jetzt ein Pfad, sich selbst 05-P1040640überlassen. Aber wenn hier ein Pferd Spuren hinterlassen kann, passt auch noch so ein „alter Gaul“ 06-P1040648durch. Bald senkt sich alles wieder, die Sonne dringt durch die Zweige, zaubert romantische Bilder und das Laufen geht relativ leicht weiter. Am Waldrand begrüßt mich ein begeisterter Mückenschwarm, bevor ich selbst auf einer schattigen Bank an der Waldecke ein Zehnuhr-Frühstück abhalte.

08-P1040659Inzwischen wärmt die Sonne. Durch das Nordgebiet von Großaspach nähere ich mich Backnang. Eine riesige Erle steht an einem Bachlauf, hoch und gleichmäßig gewachsen. Nach einer Brücke über die B14 durchquere ich Wohngebiete. Stets geht es auf- und abwärts, rechts und links. Oft auf kleinen Wegen mit Staffeln, durch ruhige Wohnstraßen und 09-P1040666winzige Parks. Dann nutze ich ein Café, um in der Toilette den Schaft neu anzuziehen. Schweiß ist die Ursache für das zunehmend schwierigere Laufen. Mit einem „Prothesensenkfuß“ läuft sich’s weniger angenehm. Ich entdecke eine einzelne Löwenzahnblüte, und das Mitte Oktober!

Neben dem Murrsteg kann ich rasten. Als ich weiter will stört mich etwas am Fuß. Ich setze mich wieder, zieh‘ den linken Schuh samt Strumpf aus. Auch die Schere brauche ich. Die Zehennägel haben das Fälligkeitsdatum des Beschnitts überschritten. Zeh‘ 2 und Zeh‘ 4 werden je mit einem Plästerle geschmückt.

10-P1040671Ein Schritt hinter dem Viadukt der Bahnlinie Nürnberg – Stuttgart verschwindet die Stadt hinter mir, wie abgeschnitten. Wohltuende Wildnis breiter sich plötzlich aus. Ein See, dichte Büsche, riesige trockene Schilfhalme, der 11-P1040673Wiesenpfad schlängelt sich in den Gehölzen entlang des Sees und des Flusses. Dann von rechts ein sonniger Talhang, rote Beeren an herbstlichem Gebüsch. Ein Genießerweg!

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Die genau vorgeplanten Ziel- und Startpunkte der Spirale sind längst nicht mehr realistisch. Die etwa 15 restlichen Touren finden ihr Ziel spontan. Heute lasse ich meine Hosentasche gegen 16Uhr15 klingeln, um ab diesem Zeitpunkt den nächstbesten Zielpunkt zu bestimmen und zu erreichen.

12-P1040679Jetzt wieder auf halber Höhe angelangt, hängen letzte gelbe Äpfel in entlaubten Zweigen und liegen unwichtig und faulend im Gras oder sammeln sich in den Wegkanten. Eine Bachüberquerung gelingt wegen einer unzureichend defekten Bohlenbrücke. Das abendliche Licht erzeugt sehr warme Farben. Auf der letzten Höhe vor den Häusern ergibt sich ein weiter Blick zu den Bergen im Umkreis, zu den angestrahlten Höfen und Weilern.

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Unterweissach liegt vor mir. Die Bushaltestelle ist genau auf meiner Linie. Nur fünf Minuten muss ich warten.

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Km heute: 14,8
Km gesamt: 829,2

Wanderspirale W64, Großbottwar bis Kleinaspach

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Nach einigen Störungen, Verbindungsproblemen und Verspätungen wurde es doch schon 9Uhr40 statt 8 Uhr, als ich endlich losgehen kann.
Ein schmaler Schlängelweg entlang der Bottwar zuerst, in leichtem Regen. Kalt ist es nicht. Herbststimmung überall. Vor mir liegt der Weinberghang, der Anstieg auf die Höhen des Schwäbischen Waldes.

Noch in der Obstbaum- und Maiszone werden die Tropfen doch noch größer und zahlreicher. Egal, wie hoch professionell das nun aussieht, der Netzanschluß bleibt trocken mit meinem schmiegsamen Spezial-Apothekentütchen. Die Macher des komfortablen C-Leg-Laufverhaltens haben nie in den langen Entwicklungsjahren davon geträumt, dass solche kurzhosigen Geländegänger im Regen herumsteigen könnten. Noch schnell ein 2-P1040564Stimmungsbild von der Burg, und die Kamera sicher unter die Jacke.

Rucksack runter, auf der Bank im Wald abstellen, Regenschutzhülle, das ist jetzt wichtig. Essen erst, wenn ich oben bin.
Ein frisch geduschter Waldweg, tief zwischen dem rechten steilen Hang und einem aufgeworfenen Grat eingegraben, welcher mit jungen Buchen in langer Reihe bewachsen ist. Die Radspuren des Weges sind überwuchert mit dichtem Gras, Äste und Zweige liegen kreuz und quer und weiter oben breiten sich ebenfalls wieder Bäumchen auch darauf aus. Der Pfad geht links von allem nebenher.

Und hier fehlt nicht viel und ich rolle den Hang zurück ins Tal. Nur nicht die Konzentration vergessen! Unterbrochen ist er von einem lichteren und ebenen Teil. Hier kann sich das Regenwasser so richtig schön und tiefgründig versammeln und in den Radspuren ausbreiten.

3-P1040568Bis zu fünf cm tief sinken die Stiefel ein. Sie und die Stopper der Stöcke saugen sich fest, beim Hochziehen schmatzt es und die Sohlen möchten nach hinten abgleiten. Habe ich doch mit solchen Tricks gerechnet! Den von rechts weit hereinragenden Zweigen kann ich nicht ausweichen, doch mit dem Kopf und den Schultern lassen sie sich langsam wegbiegen. Tief durchatmen, geschafft!

Der Regen ist fortgezogen. Der Fahrweg oben geht spitz nach rechts zurück. Dort finde ich einen weiteren Waldweg, genau für meine geplante Richtung 4-P1040570gedacht, nur bereits halb zugewachsen. Ein Schild klärt mich auf, dass hier gar nichts mehr geht. Danke! Im Süden werden es bestimmt drei km Umweg, mit einem tiefen Tal als Hindernis. Keine Chance in meiner Richtung. Entweder Machete und paar Tage Zeit oder Umweg. Also zurück, und zu einem weiten nördlichen Bogen.

5-P1040585Ein super Rastplatz steht vor einer Schneise wie eine Belohnung! Überdacht, die östliche Bank ist trocken, ein Tisch zur Ablage. Aussicht, freigeschlagen, Blick zur Burg Lichtenberg. Dort drüben scheint die Sonne, aber bei mir scheint der Schatten noch zu bleiben. Ich lasse Licht in die Dose zu den Sardinchen. Aber sie blinzeln nicht mal.

6-P1040590Der Weg geht jetzt weitgehend eben. Außerhalb, beim Neuwirtshaus, quere ich eine Straße und biege dann rechts ab, um den Umweg abzuschließen, wieder in einen Wald 7-P1040602hinein. Weiterhin bleibt es bedeckt, die Wege sind feucht, braune Blätter sind verstreut, restliche gelbe liegen dazwischen. Braun stehen Farne am Wege, fast so braun wie meine Unterarme dieses Sommers. Mehr als erwartet senkt sich der Weg hinunter auf den nächsten Geländesockel. So etwas wie ein Landschaftsbild bietet sich mir an, als sich am Waldende die Wiesen von Kleinaspach kräftig grün und nass ausbreiten.

Am Ortsrand wird mächtig gebaut. Viele kleinere Ferienhäuser sind im Entstehen. Urlauber hier? Bei diesen Wegen? Da werden sie nur einmal kommen. Runden kann man hier nicht laufen. In meiner Richtung, hierher, ging ja gar nichts. Deswegen wird mir heute die Tour stark verkürzt, denn noch nicht mal nach Großaspach reicht es zeitlich.

Dieser Anstieg vorhin war eine richtig nette Aufgabe! Wie es sich für diese Gegend hier gehört, steil, schmal, rutschig, schief, also geeignet für eine Rutschpartie. In den letzten Jahren hatte dieser Wald für mich ein Beihnahe-Bachbad, die Verhinderung eines Abstieges, eine Umkehr wegen Wegüberschwemmung, einen Wurzelrutschsturz auf den Rücken und eine weiche, tiefe Schlammlandung für mich bereit.

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Wenn etwas war, dann hier in dieser Gegend, im Schwäbischen Wald! Ach ja, auch schon auf Pfaden der Schwäbischen Alb! Nein, das ist reiner Zufall! Die Schwaben stecken da bestimmt nicht dahinter!

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Km heute: 7,5
Km gesamt: 814,4

Was geht?

Was geht mit 77?
Ein Leistungs- und Ausdauertest

Jubiläum 7 Jahre Prothesenwanderung. Wie weit komme ich? Womit? Mit welcher Methode?
Die Tour läuft ab der Haustüre, zum Neckardamm, weiter im Tal und dann irgendwie zur S-Bahn. Ich will mindestens 25 km schaffen.
Ich möchte wissen, ob ich es aufgrund meiner bisherigen Ernährung gelingt, die bisherigen Leistungsspitzen zu bestätigen. Ob ich etwas ändern müsste.1-P1040523

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Unterwegs werde ich schwitzen, also Mineralien verlieren, was jedoch zu Mangelerscheinungen führt. Auch verbrauche ich eine Menge Energie, was den Körper ermüden wird und Leistungsabfall bringt. Zudem habe ich zum Schluss Steigung, wenn ich das Neckartal verlasse. Die Nahrungsergänzung, die schon viele Jahre erfolgreich im Hochleistungssport eingesetzt wird, kann ich also gezielt einsetzen. Dem kann ich also vertrauen.

Diese Obst- und Gemüseextrakte haben mich alle Prothesenwanderungen genussreich begleitet. Trinkbar, in wenigen Minuten verfügbar, haben sie immer gewirkt auf dem 13-km-Tagesdurchschnitt und darüber. Nur, vielleicht wird es heute etwa das Doppelte. Werde ich das Zittern bekommen und die plötzliche Schwäche in den Beinen? Oder Muskelkrampf oder sonst was?

Ebenfalls gezielt muss ich die Pausen und die Mahlzeiten einplanen. Dadurch entstehen fünf Laufteile, die jeweils nochmal mit einer kurzen Drink-Rast geteilt sein sollen. Ich nehme 3,5 Liter Tee mit, kann darin sehr schnell alles einrühren. Denn kurz müssen die Pausen sein, um nicht zu lange in die Dunkelheit zu geraten.

Vor dem Start:
– Getränke in 1 Liter Tee: Ac, GelF, FitD. Ze, Omega 3, Q10
– Eigenbaumüsli
Was sonst noch?
– 3,5 Liter Tee sind dabei
– Wegaufzeichnung auf Galileo und Mapout
– Rast mache ich etwa an den Schnittpunkten mit den Runden der Spirale
– Unterbrechungen für Fotos

Start1-P1040525••• Laufteil 1
von km 0,0 bis km 5,4

– Zeit: 6:19-8:23 = 124 min
– Stiefel ungewohnt, laufen schwer
– lange Hose wg. Regenvorhersage 50%
– 10 min Drinkrast im Park Bad Berg:
Km 1,4: 0,5 Scheiben Brot, Erdnüsse, isoton. 3-P1040529Mineralien, alle B-Vitamine, 3 Kapseln Aminosäuren
– leichte Steigungen im Park und im unteren Schloßgarten
– das Riesenrad kuckt vom Wasen herüber
– noch keine Wolke schwebt
– 6 Minuten Aufenthalte
– reine Laufzeit ohne weitere Aufenhalte: 108 min in 5,4 km
– km/h Teil 1: 3,00
Rast
20 min Rast 1, bei Münster bis 8:43
1,5 Scheiben Brot, isoton. Mineralien, alle B-Vitamine

4-P1040533••• Laufteil 2
von km 5,4 bis km 12,0

– Zeit: 8:43 – 11:03 = 140 min
– bei Gf. Keefertal habe ich 7,7km
– 12 min Drinkrast bei Schleuse Mühlhausen bei Km 8,9
isoton. Mineralien, alle B-Vitamine
– 7 Minuten Aufenthalte
– immer noch keine Wolke!
– reine Laufzeit ohne weitere Aufenhalte: 121 min in 6,6 km
– km/h Teil 2: 3,27
Rast:
20 min Rast 2, bei Landungsbrücke Fellbach bis 11:23
Dose Heringsfilet, Erdnüsse, isoton. Mineralien, alle B-Vitamine,
3 Aminokapseln

5-P1040545••• Laufteil 3
von km 12,0 bis 17,2

– Zeit: 11:23 – 13:23 = 120 min
– bei Aldinger Schleuse habe ich 14,0 km
– habe mich an die Stiefel gewöhnt
– das Schwitzen beginnt jetzt richtig!
– 15 min Drinkrast bei Haltestelle U14 Neckargröningen bei Km 15,4
1/2 Mahlzeitenersatz-Riegel, isoton. Mineralien, alle B-Vitamine
– hier begannen am 3. Oktober 2007 meine Prothesenwanderungen
– 6 Minuten Aufenthalte
– reine Laufzeit ohne weitere Aufenhalte: 99 min in 5,2 km
– km/h Teil 3: 3,15
Rast:
27 min Rast 3 gegenüber Hochberg bis 13:50 h bei km 17,2
1/2 Müsli (Eigenbau), isoton. Mineralien, alle B-Vitamine
– nette Unterhaltung mit älterem Ehepaar auf der Bank

6-P1040555••• Laufteil 4
– km 17,2 bis 24,4 = 7,2
– Zeit: 13:50 – 16:39 = 169 min
– es will und will nicht regnen!
– 12 min Drinkrast Zugwiesen bei Km 20,6
2. Hälfte Mahlzeitenersatz-Riegel,
isoton. Mineralien, alle B-Vitamine, ACE-Vitamine, Q10 für die Leistung, die jetzt noch drauf kommt
 

– Invasion der Jogger, Radler und Eingeborenen
– jetzt erst dreht der Schaft n. links – über 21 km stabil geblieben
– 20 min Schaftwechsel bei km 22,1
– 0 Minuten sonstige Aufenthalte
– Himmel bezieht sich
– reine Laufzeit ohne alle Aufenhalte: 169 min minus 32 = 137 in 7,2 km
– km/h Teil 4: 3,15
Rast:
14 min Rast 4 bei Brücke Neckarweihingen bis 16:53 bei km 24,2 2. Hälfte Müsli (Eigenbau), isoton. Mineralien, alle B-Vitamine

7-P1040559••• Laufteil 5
– km 24,2 bis 28,2 = 4,0
– Zeit: 16:53 – 19:02 = 129 min
– jetzt beginnt die Steigung
– der Schaft dreht sich wieder
– 16 min Schaftwechsel bei km 24,3
– km 24,5: jetzt ist mein Rekord mit Prothese vom März 2013 eingestellt
– der Hang wirkt wie eine schräge Mauer, 165 grobbehauene Stufen
– die Sonne kommt nochmal schwächlich

– Drehkreuz zum Park wurde soeben geschlossen
– 10 min Drinkrast im Anstieg neben Favoritepark bei Km 26,5
isoton. Mineralien

– 0 Minuten weitere Aufenthalte
– bei der S-Bahn ist es immer noch hell
– reine Laufzeit ohne alle Aufenhalte: 129 min minus 26 = 103 in 4,0 km
– km/h Teil 5: 2,33

Ziel
S-Bahn Ludwigsburg-Favoritepark
– km Stand 28,2, Angabe Mapout, berücksichtigt Steigungen, danach habe ich alle Berechnungen gemacht, km-Stand nach Galileo: 27,5 km – Ziel-Zeit 19:02
– Gesamtzeit 6:19 bis 19:02 = 12:43 h
– Gesamtrastzeit 81 min
– Gesamtdrinkrastzeit 59 min
– Gesamt-Rastzeiten 140 min = 2:20 h
– Gesamt-Laufzeit = 10:23 = 623 min
– km/h reine Laufzeit gesamt:
28,2 : 623 x 60 = 2,71
27,5 : 623 x 60 = 2,65

8-P1040562

Mein Gefühl am Ziel
Nicht mehr angestrengt als bei anderen Wanderungen. Das Zittern und Sonstiges bekam ich nicht. Ich fühlte mich im Gegenteil sehr wohl! Bis auf Teil 5 mit den beiden Steigungen konnte ich die Laufleistung trotz der weiten Strecke einigermaßen konstant halten. Alles lief gewohnt problemlos.

Die Unterstützung der regelmäßigen kurzen Pausen, kleinen Mahlzeiten und jeweils genau bemessenen Mineral- und Vitaminzufuhr hat sich wieder bewährt (bei Anfragen zu genaueren Einzelheiten gebe ich gerne Auskunft). Die Ernährung ändere ich nicht grundsätzlich. Den Drink mit dem Abschlussteil der Aminosäuren musste ich auf zu Hause verschieben, da gleich nach mir auch meine S-Bahn eintraf.

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